Die richtige Schalldämmung wählen

Damit es sich in Ihrem Zuhause auch wirklich gut leben lässt, ist ein ganz besonderer Faktor unerlässlich: Ruhe. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen bei der Auswahl von Schalldämmungen und worauf Sie beim Kauf, Bau oder der Einrichtung unbedingt achten müssen.

Schalldämmung Schweiz

Lärmschutz bei Neubau

Eine ruhige Immobilie sollte das Ziel eines jeden Neubaus sein. Dementsprechend sollten Sie sich früh genug darüber Gedanken machen, wie Sie sich vor dem Strassenlärm, vor lauten Nachbarn oder etwa dem Rattern des angrenzenden Bahnhofs schützen möchten.

Es empfiehlt sich hier deshalb auf moderne Schallschutzfenster und auf solide Wände mit Schalldämmung zu setzen. Bei Wänden gilt der Grundsatz, dass massive Materialien – wie etwa Beton– den Schall besser abwehren. Sollten Sie hingegen mit leichten Materialien bauen, dann kann man diese mit dämmenden Werkstoffe – wie etwa Hartschaumplatten oder Holzwolle – ergänzen.

Nachrüsten mit Türen und Fenstern

Besonders effektiv, um Lärm von den eigenen vier Wänden fernzuhalten, sind Schallschutzfenster und -türen. Sie eignen sich jedoch nicht nur für einen Neubau. Auch ältere Gebäude können mit einer solchen Investition aufgewertet und der Lärmpegel häufig erheblich reduziert werden. Besonders wichtig ist hier vor allem, dass die neuen Türen oder Fenster fachgerecht und präzise eingebaut werden. Nur wenn alle Ritzen und Dichtungen auch wirklich dicht/geschlossen sind, dringt kein unnötiger Lärm in Ihr Zuhause

Eine Schallschutzdecke für ruhigen Schlaf

Mit einer Schallschutz- oder Akustikdecke können sie einzelne Räume gegen Lärm und unnötige Geräusche schützen. Solche Decken sind der nicht tragende Bauteil, der an eine Rohdecke angebracht wird. Durch die Montage entsteht ein Zwischenraum, der mit schallisolierenden Materialien gefüllt wird. Besonders in Zimmern, in denen Stille unerlässlich ist, sind Akustikdecken eine lohnende Anschaffung. So können Sie zum Beispiel Ihr Schlafzimmer mit einer solchen Decke tatsächlich zu einem Ort der Ruhe machen.

Ihre Möbel können Lärm schlucken

Lärm/Schall kann sich vor allem in leeren und hohen Zimmern besonders leicht ausbreiten. Deshalb empfiehlt es sich, Möbel gut im Raum zu verteilen, damit der Schall sich nicht ungehindert ausbreiten kann. So kann zum Beispiel ein massives Bücherregal an der Wand den Lärm aus der Nachbarswohnung abfangen. Besonders gut geeignet, um Geräusche zu reduzieren, sind Teppiche. Sie vermindern Umgebungslärm besonders effektiv.

Vorhänge als Lärmschutz

Immer mehr Wohnungen setzen auf hohe Fensterfronten, um Räume besonders viel Helligkeit zu geben. Leider hat Glas jedoch eine extrem glatte Oberfläche, auf welcher der Schall reflektiert. Mit sogenannten Akustikvorhängen kann man diesem Problem entgegenwirken und muss dabei dennoch nicht auf helle Räumlichkeiten verzichten. Solche Vorhänge vereinen dabei gleich drei Vorteile: Sie dienen bei Bedarf als Sichtschutz, haben wärmedämmende und vor allem schalldämmende Eigenschaften. Anstatt den Lärm zu reflektieren, nehmen Akustikvorhänge ihn auf, schlucken ihn sozusagen und sorgen für mehr verdiente Ruhe daheim.

Mit Kunst zu einem ruhigen Zuhause

Eine besonders raffinierte Methode, um Lärm zu reduzieren, ist das Anbringen von sogenannten Akustikbildern. Aufgrund ihres speziellen Materials können solche Kunstwerke Schall regelrecht schlucken und sind somit nicht nur für die Augen, sondern auch für die Ohren ein Highlight in Ihrer Immobilie.

Hochhäuser in der Schweiz

Ganz nach dem Motto: Je höher desto spektakulärer machen es uns Grosstädte wie Hongkong, New York oder Dubai bereits seit geraumer Zeit vor. Das Bauen von Wolkenkratzern liegt voll im Trend. Weil Wohnraum immer knapper und somit immer teurer wird, versucht man sich an luftigen und atemberaubenden Hochhäusern. Ob sich das Problem des mangelnden Wohnraums damit lösen lässt, ist jedoch fraglich.

 

Hochhaeuser in der Schweiz

Die Schweizer Geschichte der Hochhäuser

Wirft man einen Blick von oben auf Schweizer Städte, so sind Hochhäuser meistens das erste, was einem ins Auge fällt. Egal, ob dies nun der schneeweisse, 162-meter hohe Roche-Tower in Basel ist, oder der türkisblaue Prime-Tower in Zürich. Hochhäuser prägen das Bild einer Stadt.

Seit einigen Jahren können wir in der Schweiz eine Art Renaissance dieser Bauten beobachten. Renaissance deshalb, weil der Trend vom Bauen in die Höhe schon einmal durch die Schweiz zog.

Einen regelrechten Hochhausboom gab es nämlich in den 1960er- und 70er Jahren. In dieser Zeit entstanden in der Schweiz über 340 Gebäude mit fünfzehn und mehr Stockwerken. Beispiele aus solchen Jahren sind das Tscharnergut in Bern-Betlehem, die Hardau-Hochhäuser in Zürich oder das Telli-Hochhaus in Aarau.

Nun werden wieder vermehrt Hochhausprojekte geplant. Beispiele hierfür sind etwa der 100-meter hohe Jabee Tower in Dübendorf oder die bis zu 160-meter hohen Türme auf dem Basler Dreispitz-Areal. Auch der bereits bestehende Roche-Tower soll ein Gegenstück erhalten, das nochmals 50 Meter höher werden soll als der erste Tower.

Mit den Türmen sollen dabei nicht nur architektonische Symbole für die jeweilige Stadt errichtet werden. Hochhäuser vermitteln auch Weltoffenheit und Internationalität. Sie stehen für wirtschaftliche Stärke und den Mut, neu und modern zu bauen.

Auch das leidige Problem des mangelnden Wohnraums in den Städten soll damit zumindest teilweise angegangen werden. Auch deshalb haben schon mehrere Schweizer Kantone die Gesetzeslage geändert und aufgeweicht. Nun dürfen vielerorts Hochhäuser dann errichtet werden, wenn sie den umliegenden Gebäuden nicht mehr als drei Stunden pro Tag die Sonnenstrahlen versperren. Für lange Zeit galt hier eine Maximaldauer von zwei Stunden.

Die Risiken des hohen Bauens

Das Problem des Bauens in die Höhe ist jedoch das folgende: Der Bau eines Hochhauses ist meistens finanziell gesehen, viel risikoreicher als ein konventioneller Bau. So steigen die Mehrkosten bei Hochhäusern im Vergleich zu Normalbauten in der Regel um etwa zehn bis zwanzig Prozent. Auch die Instandhaltungskosten sind bei Wohngebäuden mit mehr als 10 Stockwerken deutlich höher als sonst.

Dies führt dazu, dass die Bauherren und Investoren die aufgebrachten Mittel und Mehrkosten woanders wieder hereinholen müssen. Und so sind die Mieten in Hochhäusern durchschnittlich zwischen saftigen 15 und 20 Prozent höher als bei normalen Wohnungen.

Generell gilt, dass mit zunehmender Etagenzahl der Mietpreis kräftig ansteigt. Man spricht in diesem Zusammenhang gerne von der sogenannten „Stockwerkprämie“. Laut einer Studie liegen zum Beispiel die Preise einer Wohnung ab der 19. Etage schon bei über 20 Prozent des Preises einer vergleichbaren Wohnung in einem normalen Gebäude.

Diesen Luxus können sich in der Regel nur Besserverdienende leisten. Jene also, die auch sonst nicht allzu schwer an eine Immobilie kommen.

Für Studenten, Berufseinsteiger oder Familien sind Wohnungen in luftigen Höhen also immer noch keine wirkliche Option. Dass mit den Hochhäusern dementsprechend das Wohnraumproblem in den Städten dauerhaft gelöst wird, ist deshalb in naher Zukunft eher unwahrscheinlich. Zwar wird der Trend vom Bauen in die Höhe vermutlich weiterhin anhalten, da die Grundstückspreise weiterhin steigen. Für jene, die jedoch jetzt schon Schwierigkeiten haben, eine erschwingbare Immobilie zu finden, sind Hochhäuser nicht die langersehnte Lösung.

Bis dahin geniessen wir erst einmal die Ausblicke aus schwindelfreien Höhen.


Photo by Viktor Jakovlev

Zeit für ein Farbkonzept

Farben beeinflussen unsere Stimmung ungemein. Sie machen uns ruhig, entspannen oder wecken die Lebensgeister in uns und wirken aktivierend. Auch die Wandfarben in Ihrem Zuhause haben Einfluss auf ihre Gefühlswelt. Wir zeigen, welche Farben gerade im Trend sind.

Orange fördert die Freundschaft

Ausserdem ist die Farbe Orange total im Trend. Während Rot gerne als aggressiv wahrgenommen wird und der Wohnung einen abweisenden Touch verpassen kann, erzeugt Orange eine heitere, gelöste und verspielte Atmosphäre.

Es scheint sogar, dass Orange geselliger und offener macht. So eignet sich die Farbe ausgezeichnet für Ihre Küche, Ihren Balkon oder Ihre Terrasse. Bei orangenen Farben bleibt man lieber länger sitzen, plaudert mit dem Gegenüber und schenkt vielleicht noch ein Glas mehr ein. Orange also, die Farbe, die Freunde verbindet.

Dunkelgrün für viel Kreativität

Weil ein bewusster Umgang mit der Umwelt und der Natur immer wichtiger wird, ist auch die Farbe Grün stets im Trend. Aber aufgepasst: Zwar hat Grün eine beruhigende Wirkung und sorgt für Ausgleich und Geborgenheit. Jedoch ist sie in einer Wohnung nur sehr schwer mit anderen Farben zu kombinieren. Innenarchitekten empfehlen deshalb, die Wohnung nur mit leichten grünen Farbtupfern zu dekorieren. Etwa einem Designmöbelstück oder anderen Details.

Vor allem bei Arbeitsbereichen lässt sich Grün gut einbauen. Die Farbe fördert nämlich Produktivität und Kreativität. Sollten Sie jedoch Schwierigkeiten haben, das passende, grüne Möbelstück zu finden, gibt es immer noch eine einfache Alternative: Pflanzen. Diese haben nicht nur alle Vorteile der Farbe Grün, sie sorgen auch für eine gute Luft in ihrem Zuhause.

Rot für neuen Elan

Zu den absoluten Trendfarben gehört die Farbe Rot. Die dynamische Farbe ist bekannt dafür, dass sie zur körperlichen Arbeit und Bewegung antreibt.

Sollten Sie also vorhaben, ihrem Wohnzimmer einen neuen Anstrich zu verpassen, ist Rot sicher eine gute Option. Vielleicht ermuntert sie die Farbe, öfters ins Freie zu gehen anstatt es sich vor der Couch gemütlich zu machen.

Weniger gut passt die Farbe ins Schlafzimmer oder in andere Räumlichkeiten, wo sie lieber zur Ruhe kommen möchten. Zu viel Rottöne können nämlich nicht nur antreiben und animieren, sie können auf die Dauer unruhig wirken und den Raum eng erscheinen lassen.

Interessant ist, dass Rot sogar appetitanregend wirken kann. Sollten Sie also zu den Schlemmermäulern gehören oder in Zukunft gerne abnehmen, ist eine rote Küche sicher nicht hilfreich.

Rosarote Wunder

Leichte, helle Farben sind vor allem für Innenräume perfekt geeignet. Zu diesen Farben gehört auch Hellrosa, das mittlerweile gerne in Badezimmern genutzt wird. Aber auch Schlafzimmer bekommen immer häufiger einen rosaroten Look verpasst.

Grund dafür ist, dass die Farbe extrem besänftigt. Ausserdem macht sie empfindlich für die Stimmungen Ihrer Mitmenschen. Die Farbe ist scheinbar so beruhigend, dass viele Gästekabinen amerikanischer Basketball-Teams sogar in rosa gestrichen werden. Mit der Taktik versucht man, die Aggressivität des gegnerischen Teams zu mildern.

Wenn also schon Profisportler zu solchen Tricks greifen, sollte die Farbe auch bei Ihnen zu Hause rosarote Wunder vollbringen.

Blau, blau blüht der Enzian…

Mit der Farbe Blau kann man ganz tief in die Trickkiste greifen. Denn je nach Raum kann Blau die verschiedensten Emotionen und Effekte hervorrufen.

In kleinen und engen Räumen, kann Blau zum Beispiel dazu führen, dass der Raum plötzlich viel grösser und geräumiger wirkt.

In grossen Räumen verleiht Blau dem Zimmer viel Ruhe und Ausgeglichenheit, weshalb zum Beispiel ein dezentes Hellblau gerne in Schlafzimmern verwendet wird. So gibt es Schlafforscher, die behaupten, eine blaue Decke würde zu intensiveren Träumen führen.

Aber auch in Badezimmer wird gerne mit blau gespielt, da es dem Raum schnell einen kühlen und sauberen Look verpasst. Man merkt schnell, dass Blau der absolute Alleskönner unter den Farben ist.

Wann lohnt sich ein Ersatzneubau?

Fast ein Drittel des Wohnungsbestandes in der Schweiz ist vor 1980 erbaut worden.  Dementsprechend sind viele Häuser heute sanierungsbedürftig und weisen grobe bauliche oder strukturelle Mängel auf. Eigentümer solch alten Gebäude stehen deshalb häufig vor der Frage: Lohnt es sich zu sanieren oder soll lieber neu gebaut werden? Hier ein Blick auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Massnahmen.

 

Es ist vorwegzunehmen, dass es nicht die eine klare Antwort auf diese Frage gibt. Vielmehr ist es entscheidend, sich gezielt mit dem Thema auseinanderzusetzen und alle relevanten Faktoren zu beachten. Dabei sind Überlegungen, wie die Frage nach den Kosten, der Finanzierung, der Nutzung der Immobilie sicher vorrangig. Auch wichtig sind aber andere Fragen: Hat der Altbau zum Beispiel einen emotionalen Wert, den man bewahren will? Ist eine kantonale Förderung für die Sanierung denkbar? Wie ist die Bausubstanz des Gebäudes? Ist ein Neubau überhaupt rechtlich erlaubt? Erst sobald all diese Faktoren analysiert worden sind, können die Vor- sowie auch die Nachteile von Sanierung oder Neubau richtig einschätzt werden.

Sanieren: Günstig, schnell und einfach

Eine Sanierung kann einiges günstiger als ein Ersatzneubau sein. Vor allem wenn die Qualität der Bausubstanz noch intakt ist, das Mauerwerk stabil und der Altbau nicht entkernt ist, dann ist eine Sanierung mit nicht allzu hohen Kosten, schnell und einfach durchführbar. Ausserdem kann eine Sanierung auch Schritt für Schritt durchgeführt werden und erlaubt es vielleicht sogar den Bewohnern, auch während der Bauarbeiten in der Immobilie leben zu können. Mit der Sanierung erhält man die Infrastruktur des Gebäudes, seinen eventuellen emotionalen Wert und kann dennoch dessen Energieeffizienz steigern. Zu guter Letzt besteht bei einer Sanierung je nach Kanton die Möglichkeit einer finanziellen Förderung.

Der Nachteil der Sanierung ist sicherlich jener, dass sich Räume bei der Sanierung nur sehr selten vergrössern lassen. Der Grundriss, bleibt also seinem Ursprung treu. Wenn Fenster und Dichtungen sowie die gesamte Elektrik ausgetauscht werden müssen, kann ein solcher Umbau dennoch hohe Kosten mitsich bringen oder sogar fast teurer als ein Neubau werden.

Neubau: Wert steigern und Energie sparen

Generell kann man mit einem Neubau in der Regel die Wohnfläche verändern beziehungsweise vergrössern und so an die Interessen und Vorlieben der heutigen Zeit anpassen. Bei einem Neubau ist man schlichtweg viel freier darin, die Immobilie umzustrukturieren. So können nicht nur Räume vergrössert oder Stockwerke erhöht werden. Es entsteht mehr Wohnraum, der ausserdem modernen Standards bei Schallschutz, Energieeffizienz, Brandschutz oder Erdbebensicherheit entspricht.

Zwar bringt dies klarerweise hohe Kosten mit sich, jedoch lassen sich diese häufig durch die höheren Erträge, die die neue Immobile verspricht, schneller amortisieren. So kann durch einen Neubau der Mehrwert des Gebäudes deutlicher gesteigert, Energie gespart und besser auf die Nachfrage im Markt reagiert werden, was am Ende mehr Ertrag generiert.

Abschliessend soll gesagt sein, wie wichtig es ist, sich hier von Experten und Fachpersonal beraten zu lassen. Ob ein Neubau überhaupt rechtlich erlaubt ist, wie hoch Mieteinnahmen einer sanierten Wohnung sein werden, wie teuer die Vollsanierung oder der Neubau sein werden, sind Fragen, bei denen Sie sich von Experten beraten lassen sollten. Erst sobald Sie hier mehr Klarheit geschaffen haben, können Sie sich beruhigt für jene Variante entscheiden, die in Ihrer konkreten Situation die attraktivere ist.

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Immobilienmarkt Schweiz – Was Sie wissen müssen

Stehen Sie vor der Entscheidung, eine Immobilie anzumieten oder direkt zu kaufen? Lohnt sich eine Investition in Immobilien und wenn ja, in welche? Wir verraten Ihnen, wie die Lage des Schweizer Immobilienmarkts momentan aussieht. Hier ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel drastische und unvorhersehbaren Wirtschaftsereignisse ausschließt und ohne Berücksichtigung des COVID-19 geschrieben wurde.

Wenn wir auf den Schweizer Immobilienmarkt schauen, können wir vorwegnehmen, dass die Preise der Immobilien in unserem Land momentan weiterhin moderat ansteigen. Generell herrscht eine gesunde und stabile Nachfrage. Dies macht den Schweizer zu einem sicherem Immobilienmarkt, der als Anlagealternative sicher immer noch sehr interessant ist. Verstärkt wird dies durch weiterhin niedrige Hypothekarzinsen und eine stabile Wirtschaft.


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Gleichzeitig muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass gewisse Immobilientypen – wie etwa Einfamilienhäuser in städtischen Gebieten oder an besonders zentralen Lagen –teuer sind und preislich auch in Zukunft höchstwahrscheinlich stark ansteigen werden.

Dies hängt vor allem mit der Knappheit an Bauland zusammen, was dazu führt, dass primär die Immobilien in Städten sich verteuern. Diese Entwicklung kann für manche Anleger positiv sein, da sich mit solchen Immobilien hohe Renditen machen lassen. Für Andere ist ein solches Szenario hingegen weniger erfreulich, da mit demselben Geldwert viel weniger Bau- oder Wohnraum erworben werden kann als etwa in ländlicheren Gebieten.

Besonders hohe Nachfrage herrscht weiterhin in den Städten Zürich, Basel, Bern und Luzern. Hier können Sie als Investor dementsprechend auch in Zukunft mit hohen Preissteigerungen Ihrer Immobilie rechnen und sich relativ sicher sein, dass Ihre Wohnung oder Ihr Haus weiterhin stetig an Wert gewinnt. Weniger attraktiv bleiben hingegen Immobilien in der Süd- und Westschweiz.


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Grundsätzlich liegen aktuell vor allem das besitzen von kleineren Wohneinheiten im Trend. Sie entsprechen am ehesten dem mittlerweile immer häufiger auftretendem Ein- oder Zweipersonenhaushalt.

Sollten Sie hingegen vorhaben, nicht Immobilien, sondern Bauland zu erwerben, dann müssen Sie vor allem in den Zonen rund um den Zürich- und den Genfersee mit sehr hohen Preisen rechnen, da hier Bauland heissbegehrte Mangelware ist. Dies lässt die Preise mancherorts gewaltig in die Höhe schiessen.

Mieten oder Kaufen

Sollten Sie sich entscheiden, ob Sie eine Wohnung anmieten oder lieber direkt kaufen, muss man hier festhalten, dass es leider keine klare Antwort darauf gibt, welche Entscheidung die bessere ist. Feststeht jedoch, dass gerade in den grossen Schweizer Städten die Mietpreise nicht so stark angestiegen sind, während Wohneigentum, also der Kauf der eigenen vier Wände, oftmals extreme Summen verschluckt. Als Faustregel bei der Überlegung „Mieten oder Kaufen“ gilt grundsätzlich: Wenn der Kaufpreis einer Wohnung die Jahresmiete einer vergleichbaren Immobilie um mehr als das 30-fache übersteigt, lohnt sich der Kauf nicht.

Was die Zukunft anbelangt, so dürften die Preise für Einfamilienhäuser und kleinere Wohneinheiten weiterhin steigen. Ob dies weiterhin so stetig und stabil passiert wie bisher, ist jedoch vor allem wegen der andauernden Coronakrise noch ungewiss. Grund hierfür ist nämlich ausserdem, dass mittlerweile sehr viel mehr gebaut und renoviert wird, was der allgemeinen Preissteigerung leicht entgegenwirkt und die Mietpreise am Boden hält.

Sicher scheint jedoch weiterhin die im internationalen Vergleich gute wirtschaftliche Leistung der Schweiz, was sich gepaart mit den niedrigen Zinsen weiterhin sehr positiv auf die Nachfrage am Immobilienmarkt auswirkt. Diese Nachfrage sollte die Preise weiterhin konstant ansteigen lassen und macht Immobilien so auch künftig zu einer attraktiven Geldanlage.

Ihre Ferien Checkliste: So bereiten Sie Ihr Eigenheim für den Urlaub vor

Endlich heisst es wieder verreisen, entspannen und Sonne tanken. Doch damit Sie den Urlaub auch richtig geniessen können, sollten Sie in Ihrem Zuhause einige Vorkehrungen treffen, denn auch Ihre Immobilie soll fit für die Ferien sein. Mit nur wenigen Vorkehrungen können Sie entspannt am Strand liegen und müssen sich keine Gedanken ans Zuhause machen.

Einbrecher fernhalten

Was Ferien für Sie sind, sind für Einbrecherbanden die perfekte Gelegenheit, um an Beute zu kommen. Stellen Sie also sicher, dass alle Fenster und Türen gut verschlossen sind und bringen sie Wertsachen wie Laptops, Schmuck oder Bargeld in Sicherheit. Vermeiden Sie Indizien, die darauf hinweisen, dass sie länger nicht zuhause sind. Hier können automatische Zeitschaltuhren für Licht oder Rollläden helfen oder aber Kameras mit Bewegungs- oder Infrarotsensor. Sehr hilfreich ist aber auch ein freundlicher Nachbar, der ab und an mal nach dem Rechten sieht und den Briefkasten lehrt. Sollten Sie gewisse Zeitungen oder Magazine abonniert haben, lohnt es sich, sich diese eventuell nachschicken zu lassen, sobald sie wieder aus dem Urlaub zurück sind.


Wie Sie Einbrecher geschickt fern halten erfahren Sie auch in unserem Blogartikel: So schützen Sie Ihr Zuhause gegen Einbrecher 


Lebensmittel aufbrauchen

Damit Sie nach dem Urlaub nicht von üblen Gerüchen aus dem Kühlschrank oder dem Mülleimer überrascht werden, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie alles Verderbliche noch vor der Abreise aufbrauchen. Vergessen Sie nicht den Müll auch gleich zu entsorgen.

Spülmaschine offen lassen

Da sich in der Spülmaschine gerne Feuchtigkeit anstaut, empfiehlt sich bei längerer Abwesenheit die Spülmaschine offen zu lassen. So kann Restfeuchtigkeit entweichen und Sie werden nicht von ungewolltem Schimmel oder Gerüchen überrascht.

Wasser abdrehen

Es kann sinnvoll sein, den Hauptwasserhahn der Wohnung abzudrehen und sich so vor undichten Ventilen oder Wasserschäden zu schützen. Besonders bei längeren Abwesenheiten in den Herbst und Wintermonaten bedenken Sie, dass der Frost eintreten könnte und dass dies für feuchte Rohre kritisch werden kann. Daher sollte auch das Wasser zu den Aussenrohren abgestellt werden, um Frostschäden gezielt vorzubeugen.

Nehmen Sie die Elektronik vom Netz

Sollten Sie nicht nur Tage oder Wochen, sondern gar Monate verreisen, kann es Sinn machen elektronische Geräte wie etwa Kühl- oder Gefrierschrank komplett zu leeren, abzutauen und auszuschalten. So sparen Sie nämlich Stromkosten. Alle anderen Geräte wie etwa Stereoanlagen, Fernseher oder Computer können Sie sowieso vom Netz nehmen. Denn oft verbrauchen auch Elektrogeräte sogar im Stand-by-Modus Strom, der sich jedoch mit ein paar wenigen Handgriffen sparen lässt.

Wohin gehen die Haustiere?

Wichtig ist vor dem Urlaub dafür Sorge zu tragen, wer sich um Pflanzen oder Ihre Haustiere kümmert, während Sie auf Reisen sind. Vor allem bei Tieren sollten Sie sich früh um ein Ferienplatz kümmern. Hier bieten sich entweder Freunde oder Familienmitglieder oder Tierpensionen an. Immer häufiger gibt es auch tierische Hotels, welche auf solche Situationen spezialisiert sind. Ihre Pflanzen lassen Sie am besten von einer Vertrauensperson wie Ihrem Nachbar oder Freunden oder Familie versorgen, der Sie einen Zweitschlüssel für Ihre Immobilie überlassen.

Heizung an oder aus

Sollten Sie im Winter verreisen, ist es nicht sehr ratsam ihre Heizung komplett abzuschalten. Dies kann nämlich zur Folge haben, dass die Heizungsrohre einfrieren und platzen oder brechen. Besser ist es die Heizungen auf eine Grundtemperatur von etwa 17 Grad runter zu stellen. Dies verhindert Schäden an Rohren und verbraucht nicht allzu viel Energie.

Schlüssel bei Familie oder Nachbarn hinterlegen

Sollte doch etwas passieren in Ihrer Abwesenheit, ist es wichtig, dass im Notfall jemand problemlos in die Wohnung kann. Geben Sie einem Ihrer Familienmitglieder oder dem Nachbar Ihres Vertrauens daher einen Zweitschlüssel. Diese Person kann sich dann auch um das Leeren des Briefkastens oder das Giessen Ihrer Pflanzen kümmern. Ausserdem ist es generell ratsam, wenn jemand vielleicht ein bis zweimal die Woche nach dem Rechten sieht, um so auch Einbrecher abzuschrecken.

Der wichtige, letzte Rundgang

Kurz vor Abreise sollten Sie sich die Zeit nehmen, um zu checken, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden und so der unbekümmerten Reise tatsächlich nichts mehr im Wege steht. Lassen Sie sich hier nicht von der Reisehektik stressen und nehmen Sie sich genügend Zeit, alle aufgeführten Punkte zu kontrollieren.

Diese Heizungstypen bewähren sich bei Neubauten

Heutzutage gibt es unzählige verschiedene Varianten ein Haus oder eine Wohnung warm zu halten. Für die WG Immobilien AG haben sich jedoch drei Heizungstypen besonders bewährt. Diese stellen wir Ihnen hier gerne vor: Ein Überblick über unsere drei am häufigsten verwendeten Heizungstypen: Pelletheizung, Wärmepumpe und Gasheizung.

Heizungstypen die sich bewähren

Heizungstyp: Pelletheizung

Eine Pelletheizung ist vor allem für Häuser mit hohem Energiebedarf geeignet, da sie in Vollauslastung am Effizientesten arbeitet. Generell kann man behaupten, dass die klimafreundlichen Pelletheizungen sich vor allem für Ein- oder Mehrfamilienhäuser eignen, in denen ein hoher Wärmebedarf besteht.

Bei Pelletheizungen unterscheidet man zwischen Pelletkessel und Pelletöfen. Erstere funktionieren wie gewöhnliche Heizkessel. Diese werden an eine Heizungsanlage angeschlossen um danach über einen Warmwasserkreislauf die Immobilie zu beheizen.

Pelletöfen werden hingegen normalerweise nur für die Beheizung einzelner Räume – ähnlich einem Kaminofen – genutzt. Der einzige Unterschied ist, dass anstatt Holzscheiten gepresste Pellets verbrannt werden, die viel effizienter Energie abgeben.

Die grössten Vorteile der Pelletheizung sind neben ihrer Klimafreundlichkeit, die staatliche Förderung geniesst, der relativ unkomplizierte Einbau und die konstante Preisstabilität des Brennstoffs. Denn die Pelletpreise schwanken natürlich nicht so stark wie die Öl- oder Gaspreise.

Die Nachteile der Pelletheizung sind zum einen der relativ hohe Anschaffungspreis, der bei qualitativ hochwertigen Heizungsanlagen bei etwa 40`000 bis 50`000 Franken liegt zum anderen brauchen Pelletheizungen mehr Platz als gewöhnliche Heizungsanlagen.

Fazit: Eine solche CO2 – neutrale Heizung, die von einem erneuerbaren Energieträger wie Holz gespeist wird, macht vor allem dann Sinn, wenn die Heizung voll ausgelastet wird. Ansonsten dauert es lange die Anschaffungs- und Installationskosten der Heizung zu amortisieren.

Heizungstyp: Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe funktioniert so, dass sie ihrer Umgebung Energie entzieht und damit die Immobilie wärmt. Dabei gilt die Wärmepumpe als extrem sparsam und gleichzeitig umweltfreundlich, da sie wenig Strom und keinen Brennstoff benötigt. Grundsätzlich gibt es vier verschieden Typen von Wärmepumpen, nämlich eine Luft-Luft-Wärmepumpe, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe und eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist vor allem in Häusern mit Minergie-P Standard ideal.

Die Luft-Wasser-Wärmepump hingegen ist überall und auch kurzfristig installierbar und vergleichsweise günstig. Sie kann deshalb auch nachträglich eingebaut werden und etwa ältere Heizungen ersetzen. Allerdings hat sie den Nachteil, dass sie bei minus 20 Grad Celsius in der Regel nicht mehr einsetzbar ist. Anders ist es bei Sole-Wasser-Wärmepumpen, die ideal für Neubauten sind. Jedoch erfordern sie sehr umfangreiche und teurere Baumassnahmen.

Und schliesslich gibt es noch die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, die nur dann installiert werden kann, wenn es von der Region gestattet wird, da hierfür eine Bohrung bis auf Grundwasserniveau notwendig ist. Je nach Immobilientyp und finanzieller Situation kann die eine oder die andere Art von Wärmepumpe ideal sein.

Eine Wärmepumpe ist nicht nur ökologisch sinnvoll. Auch ökonomisch kann sich ein solcher Heizungstyp rechnen, da die Heizkosten stark reduziert werden. Einzig der Stromverbrauch ist höher als bei anderen Heizungstypen. Dieser Stromverbrauch ist in der Regel jedoch dennoch viel günstiger als das Heizen mit Öl oder Gas. Mit 30‘000 bis 60‘000 Franken kostet der Einbau von Wärmepumpen zwar deutlich mehr als jener von Öl- oder Gasheizungen (normalerweise unter 30‘000 Franken), jedoch sind die Heizkosten jährlich um etwa die Hälfte niedriger und liegen bei zirka 1000 Franken. Dazu kommen eine lange Betriebsdauer, staatliche oder kantonale Förderung und geringe Anfälligkeit für Probleme. Interessant ist vor allem die Kombination mit anderen Energiequellen wie etwa Photovoltaikanlagen, die den Strom für die Wärmepumpe erzeugen.

Heizungstyp: Gasheizung

Bei der Gasheizung wird durch Verbrennung von Gas Wärme erzeugt. Die Vorteile einer solchen Heizung sind vor allem die geringen Installationskosten. Besonders dann, wenn die Immobilie bereits am Gasnetz angeschlossen ist.

Gleichzeitig ist die Gasheizung sehr energieeffizient, verhältnismässig umweltfreundlich und stösst nur wenig C02 aus. Auf der anderen Seite zählt Gas jedoch nicht zu den erneuerbaren Energien, weshalb keine staatliche Förderung vorgesehen ist. Nur bei einer Modernisierung Ihrer jetzigen Gasheizung in Verbindung mit einem Einbau einer Wärmepumpe oder einer thermischen Sonnenkollektoren-Anlage können Sie mit einer Förderung rechnen.

Insgesamt belaufen sich die Kosten einer Gasheizung auf etwa 20‘000 bis 30‘000 Franken.

Dazu kommen dann klarerweise noch die Heizungskosten, die beim durchschnittlichen Vierpersonen-Einfamilienhaus mit 140m2 bei etwa 1‘600 Franken jährlich liegen. Diese Kosten variieren je nach Alter des Hauses, der Dämmung und dem aktuellen Gas-Preis. Dazu kommen schliesslich noch die Wartungskosten, die sich jährlich auf etwa 300 bis 500 Franken belaufen sollten.

Rechnet man die gesamten Kosten für die Gasheizung, die Installation, die Wartungen und das Gas zusammen, dann ist die Gasheizung gleich nach einer Wärmepumpe noch eines der preiswertestens Heizungssystem in der Schweiz. Die Gasheizung stellt aktuell die beste Kompromisslösung dar, wenn beispielsweise der Einbau einer Wärmepumpe nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist. Sie ist schlichtweg kostengünstig und relativ einfach einzubauen.

Ich habe ein Haus geerbt, was nun?

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Wer eine Immobilie erbt, wird mit jeder Menge Formalitäten und bürokratischen Notwendigkeiten konfrontiert. Gerne geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Aspekte im Erbfall und welche Fragen auf Sie zukommen könnten.

 

Erbschaft annehmen – Ja oder Nein?

Eine der grundsätzlichsten Fragen überhaupt ist, ob Sie die geerbte Immobile überhaupt annehmen wollen. Was anfangs vielleicht kurios klingt, ist eine ernstzunehmende Überlegung. Denn wer eine Erbschaft annimmt, nimmt sie ganz an. Das heisst, dass auch eventuelle Schulden des Erblassers übernommen werden. Sollten diese Schulden den Wert der Immobilie übersteigen, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie das Erbe nicht lieber ausschlagen möchten. Dabei spielen nicht nur die effektiven Schulden des Erblassers eine Rolle. Auch eine Hypothek auf der Immobilie, Kosten für notwendige Sanierungen oder die Höhe der Erbschaftssteuer müssen Sie berücksichtigen. Je nach Kanton wird nämlich auch eine Erbschaftssteuer erhoben. Deshalb sollten Sie sich vorerst genau bezüglich der Vermögensverhältnisse informieren.

Erbschein beantragen

Der Erbschein muss im Trauerfall oder bei Testamentseröffnung beim Nachlassgericht beantragt werden und gibt Auskunft über die Erben und den Umfang der Erbschaftsmasse. Mit ihm erhält man Einblick ins Grundbuch, zeigt die Erbfolge auf und hält die neuen Eigentümer im Grundbuch fest. Er ist vor allem im Umgang mit Behörden wie etwa Banken wichtig, da diese nur zusammen mit einem Erbschein Auskünfte – wie etwa über das Konto des Erblassers – geben. Achtung: In dem Moment, in dem Sie den Erbschein beantragen, nehmen Sie das Erbe grundsätzlich an. Sollte sich später herausstellen, dass dies ein Fehler war, müssen Sie erst beweisen, dass Sie über wichtige Aspekte wie etwa über den Umfang der Schulden des Erblassers noch nicht Bescheid wussten.

Neben dem Erbschein können Sie auch mit einem notariellen Testament inklusive gerichtlichem Eröffnungsprotokoll nachweisen, dass Sie Erbe sind.

Alleinerbe oder Erbengemeinschaft

Stirbt ein Erblasser, muss geklärt werden, ob Sie der einzige Erbe sind oder ob es noch weitere sogenannte Miterben gibt. Diese Frage ist ausgesprochen wichtig, denn bei mehreren Erben haben diese alle den gleichen Anspruch und gleiches Mitspracherecht was die geerbte Immobilie betrifft. Man spricht in solchen Fällen von einer Erbengemeinschaft. Eine solche Erbengemeinschaft sollte nicht als dauerhafte Lösung angesehen werden, da es in Bezug auf geerbte Immobilien schnell zu Streitigkeiten kommen kann. Ratsam ist es deshalb, die Aufteilung der Erbmasse vertraglich zu lösen und nicht darauf zu vertrauen, dass die Erbengemeinschaft in Zukunft immer zu einer gemeinsamen, einstimmigen Entscheidung kommt.

Vermieten, verkaufen oder selbst einziehen?

Sind die wichtigsten Aspekte erstmal geklärt und haben Sie sich dafür entschieden, dass Erbe anzunehmen, müssen Sie sich die grundsätzliche Frage stellen, was Sie mit der Immobilie tun wollen, die nun in Ihrem Besitz oder dem gemeinsamen Besitz der Erbengemeinschaft ist. Dabei gibt es in der Regel folgende drei Alternativen: die Wohnung zu vermieten, zu verkaufen oder zu bewohnen. Je nach Ihrer Lebenssituation, Ihren Bedürfnissen und Ihrer finanziellen Belastbarkeit sollten Sie gründlich abwägen, was hier der beste Schritt ist.

Wichtig ist vor allem herauszufinden, wie viel die Immobilie tatsächlich wert ist und wie viel eine Vermietung oder ein Verkauf einbringen würde. Wenden Sie sich hierfür an einen mit dem Immobilienmarkt vertrauten Spezialisten, der eine neutrale Hausschätzung vornimmt. Als Faustregel gilt, dass sich ein Verkauf einer geerbten Immobilie dann lohnt, wenn Sie mit dem Erlös eine bessere Rendite erzielen können, ohne dabei grosse Risiken eingehen zu müssen. Doch Achtung: Sind Sie nicht alleiniger Erbe, sondern haben Sie zum Beispiel Geschwister mit denen Sie eine Erbengemeinschaft bilden, dann müssen diese gerecht vergütet werden. Bei einem Verkauf oder einer Vermietung bedeutet das, dass der Erlös stets aufgeteilt wird. Sollte sich einer der Miterben dafür entscheiden, die Immobilie zu bewohnen, muss er die anderen Miterben auszahlen. Gerade aus diesem Grund ist bei einer Erbengemeinschaft, bei der keine Partei die anderen auszahlen kann, ein Verkauf oft die einzige vernünftige Lösung.

Selbst in die Immobilie einzuziehen, sollte nur dann für Sie in Frage kommen, wenn dies Ihre Wohnbedürfnisse auch ideal erfüllt und mit Ihrem jetzigen Leben zu vereinbaren ist. Fragen Sie sich, ob die Grösse des Hauses ausreicht, ob Sanierungen und Investitionen notwendig sind und wie hoch Bewirtschaftungskosten sind. Und fragen Sie sich vor allem, ob mit dem Erlös aus dem Verkauf des Hauses nicht eine Immobilie erworben werden könnte, die Ihren Ansprüchen eher entspricht.

Vermieten sollten Sie hingegen dann, wenn es Ihnen oder den Miterben schwerfällt, sich von der Liegenschaft zu trennen und Sie vielleicht in Zukunft einmal gern dort wohnen würden. Jedoch sollten Sie natürlich auch die wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigen. Sollte die Rendite aus der Vermietung schlichtweg zu wenig abwerfen und die Vermietung zu arbeitsintensiv sein, ziehen Sie den Verkauf der Immobilie in Erwägung. Der Hausverkauf hat nämlich den Vorteil, dass zum Beispiel im Falle einer Erbengemeinschaft sofort alle Erben gerecht ausgezahlt werden können.

Weitere Informationen zum Thema Immobilien im Erbfall finden Sie auch hier: vermoegenszentrum.ch
Informationen zum Thema Steuern in einer Erbschaft finden Sie hier: hausinfo.ch
Weitere Informationen zum Thema Immobilien übertragen auf Kinder finden Sie hier: erbrechtsinfo.ch

Grundbuch: Was bedeutet das eigentlich?

Grundbucheintrag

Bestimmt sind Sie schon einmal dem Begriff «Grundbuch» begegnet. Wenn nicht, werden Sie spätestens beim Kauf eines Grundstücks oder eines Eigenheims über die Wörter – Grundbuch, Grundbucheintrag oder Grundbuchamt – stolpern. Doch was bedeuten diese überhaupt und weshalb sind sie für Immobilienangelegenheiten so wichtig? Ein kurzer Überblick, damit Sie alles Wichtige darüber wissen.

Das Grundbuch in wenigen Sätzen erklärt

Im Grundbuch – einem öffentlichen Register – finden Sie alle Informationen zu einer Immobilie oder einem Grundstück. Jedes Grundstück hat ein eigenes sogenanntes Grundstückblatt. Mit diesem finden Sie heraus, wie der Bau der Immobilie zustande kam, wem sie oder das Grundstück gehört und auch wie er finanziert wurde. Dies gibt Ihnen einen sicheren und objektiven Überblick über die finanziellen Verhältnisse, auf welchen die Immobilie oder der Grund ruht.

Ein wichtiger Faktor im Grundbuch ist hierfür das sogenannte Bestandsverzeichnis, welches alle Eckdaten einer Immobilie aufzeigt. Hier finden Sie Punkte wie die Grösse oder Lage des Hauses oder Grundstücks oder aber Informationen zur möglichen Bebauung.

Das Grundbuch ist deshalb so wichtig, weil vor allem bei Streitigkeiten der eine Grundsatz gilt: Das Grundbuch hat Recht.

Was Sie über den Grundbucheintrag wissen sollten

Die verschiedenen Anmerkungen im Grundbuch nennt man Grundbucheintrag. Sie zeigen verlässlich und vor allem in rechtsverbindlicher Form an, wem eine gewisse Immobilie oder ein gewisser Grund gehört. Ein Grundbucheintrag ist besonders dann wichtig, wenn ein Grundstück verkauft wird. Der Käufer wird nämlich erst mit dem Eintrag ins Grundbuch zum rechtlichen Eigentümer der gekauften Immobilie.

Jeder Grundbucheintrag enthält in der Regel drei unterschiedliche Abschnitte. Der erste nennt den Eigentümer des Grundstücks beziehungsweise den Besitzer einer gewissen Immobilie. Hier kann man somit auch nachschauen, ob es mehrere Eigentümer gibt oder nicht.

Der zweite Abschnitt zeigt, ob das Haus oder die Wohnung bereits verkauft worden sind. Ausserdem zeigt dieser Abschnitt, ob auf der Immobilie Anmerkungen oder Dienstbarkeiten liegen. Beispiele hierfür wären Wegerechte für Nachbarn aber auch die Tatsache, dass die Immobilie Teil einer Testamentsvollstreckung oder eines Insolvenzverfahrens des Eigentümers ist.

Dieser zweite Abschnitt ist deshalb besonders wichtig, da auch ein möglicher Käufer sich an diese Dienstbarkeiten halten muss, sollte er die Immobilie einmal übernehmen.

Im dritten Abschnitt befinden sich schliesslich die Informationen bezüglich der Finanzierung des Grundstücks oder der Immobilie. Hier stehen alle Schulden, die für die Immobilie aufgenommen worden sind oder als Sicherheit für diese dienen. In diese Kategorie fallen also auch Grundschuld oder Hypotheken auf die Immobilie.

Weshalb es ein Grundbuchamt gibt

Das Grundbuch wird vom regionalen Grundbuchamt geführt. Doch Achtung: Nicht jeder kann einfach so Einblick in das Grundbuch erhalten. Dies variiert teilweise von Kanton zu Kanton. Sind Sie jedoch an einem Kauf interessiert, können Sie den Grundstückbeschrieb am einfachsten über den Makler oder den Eigentümer anfordern.

Hier geht es zu den Informationen zum Grundbuch des Notariates Zürich: notariate.zh.ch


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Wohneigentum im Alter: Und wie geht es in der Rente weiter?

Der Traum vom grossen Eigenheim mit Garten, ein Einzelzimmer für jedes Kind und eine besonnte Terrasse. Manche konnten sich dieses Bild vom perfekten Familienheim im Laufe des Lebens verwirklichen. Doch was tun, wenn die Jahre verstrichen, die Kinder ausgezogen sind und die Immobile schlichtweg zu gross für einen geworden ist? Für diesen Fall, zeigen wir Ihnen gerne die wichtigsten Überlegungen für das Wohneigentum im Alter.

Es ist normal, dass das Haus das Sie vor 20 oder 30 Jahren für Ihre Familie gekauft haben nicht mehr den Ansprüchen, Bedürfnissen und Verhältnissen entspricht, die Sie nun im Alter haben. Wenn Sie der Meinung sind, Ihre Immobilie wäre in den kommenden Jahren vermutlich mehr Belastung als Erholungsort, stehen Ihnen grundsätzlich drei Alternativen offen: Sie können das Haus vermieten, verkaufen oder weiterhin dort leben.

Sollten Sie sich für Variante eins, die Vermietung entscheiden, sollte Ihnen bewusst sein, dass eine Vermietung in der Regel weniger Geld einspielt als die meisten Immobilienbesitzer sich erhoffen. Auf der anderen Seite bringt sie den Vorteil, dass man sich noch nicht definitiv von der Immobilie trennen muss. Vor allem wenn Sie noch emotional an der Immobilie hängen und Sie sie familienintern irgendwann verkaufen oder vererben wollen, kann eine Vermietung durchaus Sinn machen. Wichtig ist, dass Sie sich frühzeitig ein Bild der möglichen Mietzinseinnahmen, der Kosten und des Aufwands einer Vermietung machen.

Sollten Sie sich hingegen für Option zwei, den Verkauf entscheiden, muss ganz klar abgeklärt werden, wie viel die Immobilie wert ist, damit eventuelle Erben, ihre Kinder, gerecht ausgezahlt werden können. Egal, ob schlussendlich ein Familienmitglied die Immobilie erwirbt oder eine dritte Person. Ein Verkauf scheint bei längerer Überlegung häufig die beste Lösung, da damit sofort Eigenkapital frei wird, das Sie vielleicht besser für Ihre persönlichen Bedürfnisse einsetzen können. Mit dem Verkaufserlös können Sie zum Beispiel Ihre gesamten Hypothekarschulden abzahlen und dazu noch eine kleinere Wohnung kaufen.

Doch für den Verkauf spricht nicht nur der finanzielle Faktor, sondern auch die Tatsache, dass Sie im Alter vielleicht schlichtweg weniger Raum brauchen und eine grosse Immobilie immer auch viel mehr Arbeit bedeutet.


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Die dritte Option ist jene, dass sie weiterhin in der Immobilie bleiben, um diese einmal Ihren Nachkommen zu vererben. Dies bedeutet klarerweise keinen Umzugsstress und keine notwendige Umstellung auf ein neues Umfeld. Vor allem bei tiefer Hypothekarbelastung ist diese Überlegung nachvollziehbar. Denken Sie aber daran, dass eventuelle teure Umbauten im Alter auf Sie zukommen können, falls die Immobilie noch nicht altersgerecht ausgebaut ist. Überprüfen Sie also die realen Kosten, die bei einem Verbleib auf Sie zukommen.

Auch sollten Sie innerhalb der Familie frühzeitig klären, wer einmal die Immobilie erbt und ob er in der Lage ist die anderen Miterben fair auszuzahlen. Damit vermeiden Sie Streitereien und stellen ausserdem sicher, dass sich der Erbe die Immobilie auch tatsächlich leisten kann.

Generell gilt, dass sie frühzeitig abklären sollten, was mit der Immobilie passiert. Besprechen Sie mit Ihrem Partner und ihren Kindern, ob familienintern Interesse besteht, die Immobilie jetzt oder vielleicht in Zukunft einmal zu bewohnen.

Vor allem müssen Sie sich fragen, wohin Sie einmal ziehen werden, wenn die Immobilie verkauft ist oder sie schlichtweg nicht mehr die Voraussetzungen hat, um im Alter dort leben zu können. Würden Sie gerne in eine kleinere Immobilie ziehen, in ein Heim oder in der Nähe ihrer Familie? Vielleicht eine Wohnung ohne Treppen? Erkundigen Sie sich frühzeitig, wie teuer diese verschiedenen Varianten sein werden.

Prüfen Sie genau, ob Sie sich die derzeitige Immobilie überhaupt leisten können, sollten Sie einmal nicht mehr voll im Berufsleben sein und auf Ihre Pension angewiesen sein, die in der Regel etwa 40 Prozent tiefer ist als Ihr Lohn bei Erwerbstätigkeit. Als Faustregel sollte weiterhin gelten, dass Ihre Wohnkosten nicht mehr als ein Drittel Ihres Einkommens ausmachen sollten. Sind die Wohnkosten höher, können wir nur empfehlen, eine alternative Wohnlösung zu finden.

Klarerweise hängt die Entscheidung immer von Ihnen, Ihrer finanziellen Situation ab und wie Sie ihre Rente gestalten möchten. Wichtig ist aber, dass Sie sich diese Fragen früh genug stellen und klug handhaben. Legen Sie persönliche Prioritäten fest und rechnen Sie Ihre finanziellen Verhältnisse genau aus. Auch Banken bieten dabei oftmals Hilfe an. So können Sie prüfen welche Optionen Ihnen konkret offenstehen, was realisierbar ist und was nicht.


Weiterlesen zum Thema Eigenheim in der Pension können Sie hier:

Was muss ich bei einer Hypothek im Pensionsalter beachten?

Damit das Eigenheim nicht zur Hypothek wird.


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Wie versichere ich meine Liegenschaft?

Wie verischere ich meine Liegeschaft?

Für ein sorgenfreies Wohnen in den eigenen vier Wänden, ist es ratsam, die Immobilie richtig zu versichern. Schliesslich bringt der Kauf oder der Bau eines Hauses oder einer Wohnung enorme Kosten mit sich. Es gibt verschiedene Versicherungsangebote, welche in einem Schadenfall haften. Hier ein Überblick, damit Sie sich im Dschungel der Versicherungen nicht verirren.

Bauzeitversicherung

Bevor das neue Gebäude überhaupt steht, können Schäden an den Arbeiten und am Grundstück entstehen. Mit einer Bauzeitversicherung – die in den meisten Kantonen Pflicht ist – schützen Sie sich vor Feuer- und anderen Elementarschaden, die während der Bauzeit am Gebäude entstehen.

Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Schäden durch Fehlleistungen, Bauunfälle oder Diebstähle werden so nicht abgedeckt und benötigen einer weiteren Versicherung – der sogenannten Bauwesenversicherung. Diese ist freiwillig. Vergleichbar ist die Bauwesenversicherung mit der Bauherrenhaftpflicht-Versicherung, die Schäden deckt, welche durch Ihren Bau an Personen oder deren Eigentum entstehen. Auch diese ist freiwillig.

Die Bauzeitversicherung wird vom Bauherrn getragen.

Gebäudeversicherung

Zu den wichtigsten Versicherung Ihrer Liegenschaft gehört sicherlich die Gebäudeversicherung, die Schäden durch Feuer, Wasser, Elementargefahren, Diebstahl und Glasbruch abdeckt. Sie ist in den allermeisten Kantonen Pflicht. Mit einer solchen Versicherung sichert man sich schon gegen einen Grossteil von potenziellen Schadensquellen wie etwa Brand, Hochwasser oder Hagel ab.

Beispiel Gebäudeversicherung der Zurich Versicherung

Wie in der Krankenversicherung gibt es auch in der Gebäudeversicherung im Normalfall eine Grundversicherung und eine optionale Zusatzversicherung.

Die Grundversicherung der Zurich Versicherung sichert beispielsweise in folgenden Fällen ab:

  • Feuer- und Elementarschäden wie Brand, Rauch, Überschwemmung, Hagel und Sturm
  • Wasserschäden aufgrund von beschädigten Leitungen und Anlagen sowie aus daran angeschlossenen Einrichtungen und Apparaten. Freilegungskosten bis CHF 20’000 sind mitversichert
  • Schäden durch Regen-, Schnee- und Schmelzwasser, das von aussen ins Gebäude eindringt, sowie Schäden im Gebäudeinnern durch Rückstau aus der Kanalisation
  • Mietzinsverlust, Lebenshaltung, Räumung und Entsorgung bis 10% der Gebäudeversicherungssumme

Als Zusatzversicherung zählt die Zürichversicherung:

  • Glasbruchversicherung für Mobiliar- und Gebäudeverglasungen
  • Schäden am Gebäude infolge von Erdbeben oder vulkanischen Eruptionen
  • Leistungserhöhung der Kosten für die Suche, das Freilegen und die Reparatur nach einem Rohrleitungsbruch

quelle: zurich.ch

Hausratsversicherung

Anders als die Gebäudeversicherung deckt die Hausratsversicherung Schäden, die nicht am Haus selbst, sondern an den beweglichen Objekten im Haus entstehen können. Wie zum Beispiel an Möbeln oder elektrischen Geräten. Werden solche Gegenstände durch Feuer-, Wasser- und Elementarschäden oder durch Diebstahl beschädigt, kann man sich mit der Hausratsversicherung dagegen absichern. Anders als die Gebäudeversicherung ist die Hausratsversicherung freiwillig.

Haftplicht- und Gebäudehaftpflichtversicherung

Mit einer Gebäudehaftpflichtversicherung können Sie sich gegen Forderungen Dritter schützen. Sie greift bei Schäden an Personen oder Sachen, die im Zusammenhang mit ihrem Gebäude oder Grundstück entstehen, wie zum Beispiel durch einen herabfallenden Ast oder Ziegel.

Auch hier muss man jedoch die versicherungstechnischen Spitzfindigkeiten durchschauen: Geht es um das eigene Grundstück, welches der Eigentümer selbst bewohnt, deckt normalerweise eine private Haftpflichtversicherung die Schäden. Für Eigentümer, die die Immobilie hingegen nicht selbst bewohnen oder darin mehr als drei Wohnungen vermieten, ist hingegen eine Gebäudehaftpflichtversicherung notwendig.

Glasbruchversicherung

Die Glasbruchversicherung kann Teil der Hausratsversicherung sein. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie in Erwägung ziehen, eine solche Versicherung zusätzlich abzuschliessen. Aber Achtung: Auch innerhalb der Glasbruchversicherung kann es Unterschiede geben und zwar zwischen der Mobiliarversicherung (zum Beispiel bei Vitrinen, Lavabo oder Möbeln aus Glas) und der Gebäudeglasversicherung, die hingegen bei Schäden von Fenstern schützt.

Erdbebenversicherung

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann sich auch gegen Erdbebenschäden privat absichern. Zwar sind Erdbeben in der Schweiz sehr selten, doch die daraus resultierenden Schäden sind in der Regel verheerend.

Rechtschutzversicherung

Auch interessant für Wohneigentümer könnte die sogenannte Rechtsschutzversicherung sein, mit der man sich bei Mietstreitigkeiten oder Problemen mit Behörden absichern kann.

Abschliessend lässt sich sagen, dass jede Versicherung von Ihrer eigenen persönlichen Situation abhängt. Idealerweise muss jede Versicherung mit dem gesamten Versicherungsschutz und mit der finanziellen Situation abgestimmt werden. Experten raten vor allem jenen Eigentümer, die finanziell limitiert sind, sich ausreichend abzusichern, da schon kleinere Schäden oft erhebliche Kosten mit sich bringen können. Ihre abgedeckte Versicherungssumme sollte zudem auf jeden Fall den Gesamtwert Ihres Hauses entsprechen.

Was bedeutet eigentlich im Baurecht bauen?

Grundeigentümer können in der Schweiz anderen Personen das Recht einräumen, auf ihrem Boden eine Immobilie zu errichten – man spricht vom Baurecht. Wir haben für Sie eine Einführung in die Eigenheiten des Baurechts und was es zu beachten gilt, erstellt.

Das Grundprinzip
Beim Baurecht gesteht der Grundeigentümer, der sogenannte „Baurechtsgeber“, einer anderen Person, dem „Baurechtsnehmer“, das Recht zu, für eine gewisse Zeit auf seinem Grund zu bauen. Dabei bleibt der Grundeigentümer jedoch weiterhin Besitzer des Grundes, einzig darf er den Boden während der Laufzeit des Vertrages nicht nutzen. Dieses Recht hat nämlich von nun an der Baurechtsnehmer, der dafür normalerweise eine Entschädigung, den sogenannten „Baurechtzins“, an den Eigentümer zahlt.

Der Normalfall, bei dem ein Gebäude Bestandteil des Grundstücks ist und beide eine Einheit bilden – man spricht dann von einem Akzessionsprinzip – dass hier abgeändert wird. Einfach gesagt, kann man durch ein Baurecht Eigentümer einer Immobile werden, die auf fremden Boden steht.

Der Baurechtsvertrag
Das Baurecht in der Schweiz nur sehr oberflächlich geregelt, weshalb Einzelheiten bezüglich Nutzung und Immobilienbau in der Regel mit einem Vertrag – dem Baurechtsvertrag – festgesetzt werden. Mit diesem wird zum Beispiel im Rahmen des öffentlichen Rechts geregelt, welche Art von Immobilien errichtet werden dürfen und welche nicht. Auch die Laufzeit und den Baurechtzins legen Baurechtsnehmer und Baurechtsgeber mit diesem Vertrag fest.

Die Vorteile eines Baurechtsvertrags

Vorteile des Baurechts sind, dass der Grundbesitzer sein Grundstück nicht verkaufen muss, sondern es als Kapitalanlage behalten kann. Für den Baurechtsnehmer ist es hingegen deshalb interessant, weil er in der Regel viel weniger Geld in die Hand nehmen muss, um sich eine Immobile bauen zu können. Normalerweise sind der Baurechtszins und die Kosten für den Bau der neuen Immobilie nämlich deutlich günstiger als der Kaufpreis des gesamten Grundstücks.

Unterschiedliche Formen
Generell sind Baurechte selbständige und dauernde Rechte. Selbständig ist ein Baurecht, wenn es nicht für eine bestimmte Person ausgestellt wird. Dies hat zur Folge, dass diese Person das Baurecht bei Interesse auch verkaufen, verschenken oder vererben kann. Vom dauernden Baurecht spricht man hingegen, wenn es mindestens 30 Jahre lang läuft.

Bei einem gleichzeitig selbständigen und andauernden Baurecht, kann der Baurechtsnehmer verlangen, dass im Grundbuch ein separates Grundbuchblatt erstellt wird. Durch diesen Schritt ist das Baurecht daraufhin nicht mehr nur eine simple Dienstbarkeit, sondern eine Sonderform von Grundstück. Vorteile eines solchen Eintrags sind, dass das Baurecht wiederum mit neuen Grundpfandrechten oder Dienstbarkeiten, wie zum Beispiel einer Hypothek, belastet werden kann.

Ist das Baurecht hingegen an eine bestimmte Person gebunden, dann handelt es sich um ein unselbstständiges Recht. In diesem Fall ist das Baurecht eine gewöhnliche Dienstbarkeit und muss auch als solche im Grundbuch eingetragen werden. Gleiches gilt, wenn die Laufzeit weniger als 30 Jahre beträgt.

Laufzeit
In der Schweiz darf ein Baurecht maximal 100 Jahre lang laufen. In der Regel gibt es bei Wohnnutzungen eine Vertragsdauer von 50 Jahren, die jedoch bis zu zweimal verlängert – zu je 15 bis 25 Jahren – verlängert werden kann. Selbst eine einmalige Verlängerung auf 100 Jahre ist möglich.

Heimfall
Ist die Baurechtslaufzeit einmal abgelaufen, dann werden die errichteten Immobilien Teil des Eigentums des ehemaligen Baurechtgebers. Man spricht vom sogenannten Heimfall.

Dafür hat der Bodeneigentümer jedoch laut Art. 779d ZGB eine angemessene Entschädigung zu entrichten, welche die beiden Parteien schon im Voraus vertraglich festlegen können.

Zum Heimfall kam es jedoch auch schon vor Ende der Laufzeit des Baurechts kommen und zwar dann, wenn der Baurechtsnehmer seine vertraglichen Pflichten verletzt hat. In diesem Fall kann der Baurechtsgeber die vorzeitige Rücknahme des Baurechts einfordern, ist jedoch weiterhin verpflichtet dem Baurechtsnehmer eine angemessene Entschädigung für die Bauten auszurichten.

Vorkaufsrecht
Sollte der Baurechtsgeber während der Zeit des Baurechts sein Grundstück verkaufen wollen, dann hat der Baurechtsnehmer – sofern es sich um ein selbstständiges und dauerndes Baurecht handelt – ein gesetzlich festgelegtes Vorkaufsrecht.

Gleiches gilt für den Grundeigentümer, wenn der Baurechtsnehmer das Baurechtsgrundstück veräussern will. Wichtig ist, dass diese Vorkaufsrechte durch einen Vertrag der beiden Parteien auch aufgehoben oder zumindest geändert werden können.

So gelingt ein stressfreier Umzug

Einpacken, Kisten und Kartons stapeln, einen vollbeladenen Transporter quer durch die Stadt manövrieren, auspacken, schleppen, schwitzen. Jeder kennt ihn oder wird ihn in Zukunft mal kennenlernen: den Umzugsstress. Doch es kann auch anders gehen. Mit unseren Tipps, optimaler Planung und vielleicht der Unterstützung von guten Freunden.

Das A und O bei jedem Umzug ist eine ausgefeilte und übersichtliche Checkliste. Denn bei all den Sachen, die erledigt werden müssen, verliert man gerne mal den Überblick. Schliesslich muss nicht nur eingepackt und verstaut werden, auch Ämter, Gemeinden und Versicherungen spielen beim Umzug mit. Sonst hat man zwar alles in die neuen vier Wände gebracht, steht aber ohne Internet da und guckt blöd aus der Wäsche. Mit Checklisten und klaren Plänen reduziert man solche Umzugsfallen und geht in der ganzen Hektik nicht verzweifelt unter.

Herzstück eines jeden Umzugs ist die Änderung der eigenen Wohnadresse. Hier lohnt es sich auch einen Nachsendeauftrag bei der Poststelle einzurichten und ausserdem dem Einwohneramt der Gemeinde, der Krankenkasse und den Versicherungen Bescheid zu geben. Dies schützt Sie vor bösen Überraschungen und Unklarheiten mit den Ämtern.

Sind Checkliste und Umzugsplan einmal definitiv, heisst es: Ärmel hochkrempeln und einpacken, einpacken, einpacken. Besorgen Sie sich früh genug ausreichend stabile Umzugskartons und unterschätzen Sie die Menge ihrer Habseligkeiten nicht, die verpackt werden müssen.

Denken Sie beim Verpacken auch daran, wo ihr Hab und Gut in der neuen Wohnung Platz finden soll und beschriften Sie die Kisten dementsprechend. Das hilft Ihren Umzugshelfern und erspart ewiges Suchen und Wühlen in der neuen Wohnung. Schliesslich hat die Kiste mit Kartoffelschäler und Bratpfanne im neuen Badezimmer nichts verloren.

Ein Umzug ist eine prima Gelegenheit, um alles was nicht wirklich mitmuss, auszumisten, Freunden zu schenken oder zu spenden. Weniger Ballast heisst weniger Kisten schleppen und somit auch weniger Stress. Ausserdem füllen Sie das neue Heim nicht gleich mit all den Sachen, die Sie ohnehin noch nie gebraucht haben. Weg mit dem alten Rudergerät, das schon ewig im Keller steht und an dem noch nie richtig geschwitzt wurde. Weg mit dem Schuhkarton voller ausrangierter Kabel, Batterien und Ladegeräten. Sie und Ihre neue Wohnung können gerne darauf verzichten.

Rückt der grosse Tag immer näher, sollten Sie sich unbedingt um einen zuverlässigen Umzugsservice kümmern. Hier gibt es aber auch noch die altmodische Alternative: Zum Hörer greifen und um Hilfe fragen, denn wozu sind schliesslich Freunde da. Das ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch eine Gelegenheit dem Umzug etwas Positives abzugewinnen. Denn egal wie schwer die ganzen Kisten, Kartons und Möbel auch waren, am Ende bleibt neben dem Glücksgefühl der neuen Wohnung auch noch eine gute Erinnerung an einen Tag mit Freunden.

Eine gute Idee ist es Nachbarn Bescheid zu geben, dass Sie am nächsten Tag umziehen. Sollten Sie nämlich mit einem Lieferwagen rechnen oder das eigene Auto für den Umzug fahren, muss die Einfahrt oder der Parkplatz vor dem Haus frei sein und frei bleiben. Ebenfalls empfiehlt es sich, in der Nähe der neuen Wohnung, falls nötig, Parkplätze zu reservieren.

Zu guter Letzt, sollten Sie auf jeden Fall mehr als einen Tag für den Umzug einplanen. Selbst der beste Plan geht nicht immer auf und es kann sein, dass sie am Folgetag noch Dinge erledigen müssen, die Sie nicht geschafft haben. Mit dem Wissen am nächsten Tag noch Zeit für Besorgungen zu haben, lässt sich der Umzug schlichtweg besser meistern.

Bauen im Winter: Diese Arbeiten eignen sich für die kalte Jahreszeit

Wenn sich Frost und Kälte ankündigen und das Quecksilber im Thermometer Richtung Nullgrenze sinkt, wird das Bauen zur Herausforderung. Doch mit der richtigen Bauprogrammplanung steht dem Bauen im Winter nichts im Wege.

Bestimmt gibt es genügend Gründe, eine Baustelle über den Winter ruhen zu lassen. Es ist die ideale Jahreszeit, um beispielsweise einen Rohbau austrocknen zu lassen und die Arbeit erst im Frühjahr wieder aufzunehmen. Bis vor einigen Jahren, wurde die Arbeit im Winter üblicherweise über mehrere Monate niedergelegt, zumindest solange die eisigen Zeiten des Jahres andauerten. Mittlerweile setzt sich diese Tradition aber nicht mehr wirklich durch. Denn durch eine optimale Bauplanung und den richtigen Materialien, ist Kälte und Frost, kein Grund die Arbeit nieder zu legen.

Die magische Temperaturgrenze

5 Grad Celsius gilt als der goldene Grenzwert: Dann beginnen die Herausforderungen. Vor allem Bodenarbeiten müssen ab diesem Zeitpunkt pausiert werden. Bei gefrorenem Boden werden Aushubarbeiten so gut wie unmöglich. Zudem gibt es viele Materialien, die kälteempfindlich reagieren. Hierbei wird darauf geachtet, dass spezifisches, wintertaugliches Material zur Verfügung gestellt werden kann. Gewöhnlicher Montageschaum als Beispiel, friert im Winter. Und so härtet auch der Beton nicht mehr richtig aus, sobald das Wasser – ein wichtiger Bestandteil von Beton – gefriert. Mittlerweile kann Beton dank neuer Zusatzstoffe aber teilweise auch unter 5 Grad noch verarbeitet werden. Die Arbeit gestaltet sich aber trotzdem schwieriger und aufwändiger. Auch fester Putz ist beim Trocknen in der Kälte rissanfälliger, weshalb davon abzuraten ist.

Während sich der Rohbau als eher schwieriger gestalten kann, sind viele Montagearbeiten, wie zum Beispiel das Einbauen von Fenstern, im Winter ohne Probleme zu erledigen – Es sei denn, der Schnee stünde meterhoch.


Diese Bauarbeiten eignen sich im Winter

  • Allfällige Abbrucharbeiten
  • Das montieren der Fenster ohne Abdichtungen
  • Installationsarbeiten wie zum Beispiel, Sanitär-, Elektro-, Lüftungs- und Strominstallationen
  • Nach der Fertigstellung des Rohbaus, können jegliche Innenausbauarbeiten problemlos auch im Winter erledigt werden, sofern die Heizungen bereits laufen.

Schutzmassnahmen für das Bauen im Winter

Die Arbeitssicherheit muss, besonders im Winter, stets gewährleistet sein. Das Gesetz schreibt einige Schutzmassnahmen vor, damit die Gesundheit der Bauarbeiter von der Kälte nicht gefährdet wird. Glatteis, Nebel, das frühe Eindunkeln und Frost dürfen nicht unterschätzt werden. In Sachen Beleuchtung muss also stark aufgerüstet werden, sobald der Winter einzieht. Stolperfallen werden somit gut ausgeleuchtet und Stürze können vermieden werden. Auch die Kälteschutzkleidung sollte vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Geheizte Aufenthaltsräume für die Arbeitspausen ermöglichen die nötige Erholung, wenn die körperliche Beanspruchung bei winterlichen Verhältnissen an Ihre Grenzen gelangt. Sind alle Voraussetzungen gegeben, steht dem Bauen im Winter dann aber nichts mehr im Wege.

Immobilien als Wertanlagen

Immobilien als Anlagealternative – Ihre Ersparnisse in Immobilien zu investieren, ist eine sichere Form Ihr Geld längerfristig anzulegen. Entweder rentabel, indem sie eine Immobilie vermieten, oder aber das Objekt selbst bewohnen.

Deshalb sollten Sie Ihr Geld in Immobilienanlagen investieren

Langfristig sind Renditeobjekte einer der sichersten Wege, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Auf eine clevere Weise umgesetzt, können Sie dadurch Geld verdienen. Und das durch eine denkbar einfache Tatsache: Sachwert schlägt Geldwert. Immobilien verlieren nämlich in der Regel nicht an Wert, im Gegenteil, das investierte bleibt erhalten und ist gewinnbringend.

Zudem kann eine Immobilieninvestition die perfekte Altersvorsorge sein. Wer im Alter über eine eigene Immobilie verfügt, lebt in dieser Hinsicht schuldenfrei und muss im Idealfall selbst keine Miete mehr bezahlen – Vorausgesetzt, Sie betrachten das Anlegen als mittel- bis langfristiges Vorhaben.

Lesen Sie auch diesen Artikel zum Thema: Wieviel ist meine Immobilie Wert?

Immobilie als Wertanlage: Die richtige Beratung ist entscheidend

Eine professionelle Anlageberatung kann hilfreich sein, wenn Sie von Fragen eingenommen werden. Diese können Sie zum Beispiel bei Ihrer verwaltenden Bank terminlich anfragen. So finden Sie heraus, ob eine Immobilie als Kapitalanlage überhaupt eine Option wäre. Generell gilt: Selbst zu finanzieren sind mindestens 20 Prozent des Kaufpreises. Aber vergessen Sie nicht: Möchten Sie die Immobilie nicht selbst bewohnen, dürfen Sie keine Gelder aus dritter Säule oder der Pensionskasse vorbeziehen.

Hier können Sie selbst Ihre Hypothek berechnen und herausfinden, ob Sie sich die gewünschte Immobilie leisten können: hypoguide.ch

Bei selbstgenutztem Wohneigentum ist Ihr eigenes Einkommen relevant, um die Tragbarkeit zu bestimmen. Bei Renditeobjekten sind es die Mieterträge, die wichtig sind. Das Beispiel einer solchen Berechnung finden Sie hier: moneypark.ch

Immobilie als Wertanlage: Das Vorgehen für eine Immobilieninvestition

Haben Sie sich nun erst einmal für so eine Investition entschieden, gibt es einige Kriterien zu beachten, welches Objekt erworben werden soll. Wie aber, erkennen Sie ein gutes Anlageobjekt? Leider gibt es kein klares Rezept zur perfekten Investition. Besonders renditestark können sowohl Ein- oder Mehrfamilienhäuser, aber auch Stockwerkeigentümer sein. Die Lage des Domizils ist oft entscheidend dafür, ob das Objekt sich auch als Kapitalanlage eignet. Die «Vermietbarkeit» steht im Fokus, sprich: Der Wohnsitz und sein Umschwung, sowie die gesamte Umgebung müssen für den zukünftigen Mieter attraktiv sein. Informieren Sie sich also über die Gemeinde, die wirtschaftliche Situation, die sozialen und gesellschaftlichen Möglichkeiten vor Ort – vor allem auch über die Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr. Versuchen Sie, den Renovationsbedarf der Immobilie gründlich einzuschätzen. Dieser wird häufig unterschätzt. Auch der Mietzins sollte fair berechnet werden, damit er der aktuellen Marktmiete entspricht.

Gelingt Ihnen nun die richtige Wahl der Immobilie und können Sie sie auch erfolgreich vermieten, dürfen Sie sich schon bald an regelmässigen Mietgeldeinnahmen erfreuen. Und als Hypothekarnehmer dürfen Sie sich sowieso freuen: Denn das Zinsumfeld liegt aktuell eher tief.

Immobilien als Wertanlage: Diese Risiken bringt der Häuserkauf

Gerade in Punkto Risiken verbergen sich heimtückische Fallen, in die Sie rasch tappen könnten. Der Immobilienmarkt schwankt zwar nicht so achterbahnähnlich wie jener der Aktien; trotzdem herrscht auf dem Verkaufsmarkt auch mal eine Flaute. Wenn Sie das Domizil dann also im falschen Moment wiederverkaufen wollen, kann es sein, dass Sie Geld verlieren. Auch sollten Sie beachten, dass – wenn Sie vermieten möchten ­– einiges an Arbeit auf Sie zukommt, sobald die Immobilie in Ihrem Besitz ist: Die Vermietung, der Unterhalt, all das kostet Zeit. Allerdings haben Sie die Möglichkeit diese Arbeiten einer Firma weiterzugeben. Lesen Sie hier das Vermarktungsangebot der WG Immobilien AG. Bei Mietobjekten sind nach einigen Jahren Renovationsarbeit nötig. Diese sind notwendig um den Wert zu erhalten und sollten bereits beim Anlagekauf berücksichtigt werden. Auch schwankende Einnahmen müssen in Kauf genommen werden, wenn beispielsweise mal nicht gerade alle Wohnungen bewohnt sind. Von Banken wird daher oft geraten, nicht alle Ersparnisse in nur ein Renditeobjekt zu stecken.

Immobilienbewirtschaftung für eine langfristige Rendite

Damit Eigentümer und Mieter langfristig miteinander auskommen, bieten Immobilienbewirtschafter professionelle Unterstützung bei finanziellen, technischen und rechtlichen Anliegen. Dabei gehen diese der komplexen Aufgabe nach, dem Besitzer eine langfristig rentable Anlagemöglichkeit zu garantieren.

Plötzlich geht Etwas kaputt – Es gibt einen Wasserschaden, die Heizung steigt aus und schon hängt der Haussegen mit dem Eigentümer schief. Genau in solch einer Situation ist eine zuverlässige Immobilienbewirtschaftung Gold wert. Die rasche Kommunikation zwischen Mietern und Eigentümern kann durch einen Immobilienbewirtschafter auf neutralem Boden, vereinfacht und beschleunigt werden und gleichzeitig alle Involvierten entlasten.

Die Immobilienbewirtschaftung handelt jedoch nicht nur in Problemfällen: Von der Suche nach dem richtigen Mieter über die Erhaltung bis zur Administration einer Immobilie können Bewirtschafter als die linke Hand des Eigentümers so agieren, dass ein Gebäude sowohl eine Rendite abwirft als auch den Mietern ein sorgloses Leben garantiert. Dies bedingt natürlich grosses Vertrauen von beiden Seiten.

Der Bewirtschafter hat grosse Verantwortungen gegenüber Eigentümern und Bewohnern. So überwacht er beispielsweise die fristgerechte Zahlung der Miete, kontrolliert aber gleichzeitig auch Schwachstellen der Immobilie und zeigt dem Besitzer Verbesserungsmöglichkeiten auf, die zur Werterhaltung oder -steigerung beitragen. Hierbei ist klar zu stellen, dass der Bewirtschafter in erster Linie den Eigentümer vertritt und nicht die Mieter; Trotzdem sorgt er aber für eine gute Beziehung zwischen den Parteien durch den respektvollen Umgang mit den Anliegen beider Seiten.

Für den Immobilienbewirtschafter sind ausführliche Abklärungen mit dem Eigentümer wichtig, bevor Investitionen getätigt und Renditenziele gesetzt werden. Viele Bewirtschaftungsmandate unterschätzen die Wichtigkeit dieser Vorabklärungen wodurch es zu häufigen Wechseln in der Funktion kommt.

Die Aufgaben der Immobilienbewirtschafter

Grob lassen sich die Aufgaben von Immobilienbewirtschaftern in zwei Kategorien einteilen: Zum einen existieren wiederkehrende Aufgaben, wie die Einforderung der Miete, die organisation der Hauswartung und periodische Kontrollen, durch welche sich die Mieter in guter Obhut wissen. Andererseits gehören Leistungen, wie Kündigungen, Reparaturen oder Aufbesserungsarbeiten, die nur durch Rücksprache mit dem Eigentümer erfolgen und meist einen direkten Einfluss auf den Wert der Immobilie haben.

Vorteile einer Immobilienbewirtschaftung

Die Immobilienbewirtschaftung umfasst einen Grossteil der Arbeitsstellen in der Immobilienwirtschaft. Dies kommt nicht von ungefähr. Wer den Wert seines Eigentums kennt, investiert in eine gute Bewirtschaftung, um die Beibehaltung oder gar die Steigerung des Wertes zu ermöglichen. Nur gut geführte Wohnungen versichern dem Eigentümer konstante Renditen. Eine gute Bewirtschaftung fundiert auf der Erfahrung der Liegenschaftsbetreuer, weshalb diese Aufgabe vorsichtig vergeben werden sollte, idealerweise einem Unternehmen mit langjähriger Erfahrung. Denn erst durch funktionierende Synergien wird eine Immobilie zur gelungenen Anlagemöglichkeit und zum wohligen Zuhause.


Die WG Immobilien AG bietet mit ihrer über zwanzigjährige Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung die kompetente, fachliche Bewirtschaftung, die einer Immobilie zusteht. Erfahren sie hier mehr über das Angebot.


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